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Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kunstgeschichtliches Institut

Fachbereich

Sprach- und Kulturwissenschaften

Studiengang

  • Bachelor-Studiengang Kunstgeschichte
  • Masterstudiengang Kunstgeschichte
  • Masterstudiengang Curatorial Studies

Voraussetzungen

  • Bachelor: Hochschulzugangsberechtigung
  • Master: Bachelor of Arts in Kunstgeschichte oder einem verwandten Studienfach bzw. gleichwertiger Abschluss

Struktur

An der Universität studieren 46.547 Personen und werden von 572 Professuren unterrichtet.

Profs

  • Prof. Dr. Hans Aurenhammer
  • Prof. Dr. Kristin Böse
  • Dr. Antje Krause-Wahl
  • Prof. Dr. Regine Prange
  • Prof. Dr. Carsten Ruhl
  • Prof. Dr. Jochen Sander
  • Hon.-Prof. Dr. Herbert Beck
  • Hon.-Prof. Dr. Susanne Gaensheimer
  • Hon.-Prof. Dr. Alessandro Nova
  • Hon.-Prof. Dr. Ulrich Schneider
  • Hon.-Prof. Dr. Gerd Weiß

Lehrende

  • PD Dr. Markus Dauss
  • PD Dr. Henning Engelke
  • PD Dr. Gerlinde Gehrig
  • Dr. Markus Harzenetter
  • PD Dr. Viola Hildebrand-Schat
  • PD Dr. Rebecca Müller
  • Dr. Amanda Rath
  • PD Dr. Thomas Röske
  • Dr. Michaela Schedl
  • Dr. Iris Schmeisser

Schwerpunkte

Das Kunstgeschichtliche Institut mit seinen derzeit sieben Professuren garantiert ein außergewöhnlich breites Lehrangebot, das die gesamte westliche Kunst- und Architekturgeschichte von Spätantike und Frühmittelalter bis zur Gegenwart umfasst. Das Forschungsprofil des Instituts ist geprägt durch Schwerpunkte in den Bereichen Film, Fotografie und Neue Medien, historische Emotionsforschung, Geschichte der Architektur- und Kunsttheorie, Architekturdiskurs der Moderne, kuratorisches Wissen, Kunstgeschichte Frankreichs und Italiens sowie durch methodologische und fachgeschichtliche Reflexion. Entsprechend vielfältig sind die methodischen Zugänge und wissenschaftlichen Perspektiven des Instituts. Dabei profitieren Forschung und Lehre von zahlreichen nationalen und internationalen Kooperationen sowie von den engen Kontakten des Instituts zu den international renommierten Frankfurter Museen. Darüber hinaus bietet es mit seiner umfangreichen Kunstbibliothek und Bilddatenbank ConedaKOR sowie seinen zahlreichen Erasmus-Kooperationen optimale Studienbedingungen.

Projekte

  • Die Porträtsammlung der Frankfurter Patrizierfamilie Holzhausen (Gemälde und Druckgraphik) aus kunst- und kulturhistorischer Sicht
  • Center for Critical Studies in Architecture. History, Theory and Media
  • Durchgang. Geschichte und Theorie transitorischer Räume
  • Violence imagery in late Medieval Germany: Rhetoric and response forms in visual representations of martyrdom and the Passion
  • DFG-Projekt: Praktiken der Ähnlichkeitserzeugung in der neueren europäischen Architektur

Informationen auch zu abgelaufenen Projekten unter www.kunst.uni-frankfurt.de/forschung/projekte.

Ausstattung

Die Kunstbibliothek - Städelbibliothek (Standort Bockenheim) ist hervorgegangen aus der Bibliothek des Kunstgeschichtlichen Instituts der Universität; sie hat seit den neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts durch die Goethe-Universität eine entschiedene Förderung erfahren.
Ergänzt durch Bestandsübernahmen aus der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg und durch zahlreiche private Stiftungen bereichert, ist sie mit derzeit 94.000 Bänden zu einer überregionalen Kunstbibliothek geworden, die einen attraktiven Bestandteil der vielfältigen Kunstszene Frankfurts und der Rhein-Main-Region bildet.

Die Kunstsammlung der Universität Frankfurt wird vom Universitätsarchiv (UAF) betreut. Die Sammlung umfasst Ölgemälde, Zeichnungen, Aquarelle, Holzschnitte, Lithografien, Radierungen, Kupferstiche, Plastiken und Büsten, aber auch Möbel.

Das Kunstgeschichtliche Institut verfügt zudem über eine IT-Abteilung, eine Bildstelle und eine Mediathek.

Geschichte

Die Goethe Universität war zum Zeitpunkt ihrer Gründung im Jahre 1914 ein Unikat. Sie entstand aus der Überlegung heraus, dass an einer Hochschule Lösungen für Probleme der Gegenwart gefunden werden können.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau der zerstörten Gebäude fand die Goethe-Universität (wie sie seit 1932 hieß) wieder ihren Platz in der deutschen Universitätslandschaft. Aus der Stiftungsuniversität wurde eine staatliche Hochschule.

Die Universität wuchs, neue Fächer kamen hinzu und begünstigt durch die hervorragende Lage der Hochschule zog es immer mehr Studenten nach Frankfurt. Heute zählt die Johann Wolfgang Goethe-Universität zu den zehn größten Universitäten in Deutschland. Mit Aufnahme des Lehrbetriebs im Wintersemester 1914/15 begannen rund 600 Studenten ihr Studium in Frankfurt, der Rektor konnte in den folgenden Semestern jeden Neuimmatrikulierten mit Handschlag willkommen heißen. Im Wintersemester waren an der Goethe-Universität über 37.000 Studenten immatrikuliert.