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Justus-Liebig-Universität Gießen

Institut für Kunstgeschichte

Lage

Campusuniversität im Südosten der Gießener Innenstadt. Die Justus-Liebig-Universität Gießen ist aufgrund ihrer zentralen Lage - sehr guter Anschluss an das Autobahnnetz und das Netz der Deutschen Bahn, Nähe zum Frankfurter Flughafen und Anbindung an verschiedene Fernbuslinien - mit allen Verkehrsmitteln einfach und schnell zu erreichen.

Fachbereich

Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften

Studiengang

Bachelor of Arts: Im Rahmen der Bachelorstudiengänge »Geschichts- und Kulturwissenschaften« (GuK) sowie »Sprache, Literatur, Kultur« kann Kunstgeschichte sowohl als erstes und zweites Hauptfach wie auch als erstes und zweites Nebenfach studiert werden.

Master of Arts: Der Masterstudiengang »Kunstgeschichte« im Rahmen des Masters »Geschichts- und Kulturwissenschaften« erweitert das Studienprogramm.

Voraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

Struktur

  • 2 Professuren sowie eine kooptierte Professur
  • 1 Privatdozentur
  • 4 wissenschaftliche MitarbeiterInnen sowie 2 assozierte wissenschaftliche MitarbeiterInnen
  • 5 wissenschaftliche Hilfskräfte bzw. Tutorinnen
  • 1 Lehrbeauftragte
  • Studierendenvertretung "Kunst" (Kunstgeschichte, Kunstpädagogik)

Profs

  • Prof. Dr. Sigrid Ruby
  • Dr. habil. Markus Späth (Vertretungsprofessor ab WS 2018/19)
  • Prof. Dr. Claudia Hattendorff (kooptierte Professorin vom vom Institut für Kunstpädagogik)

Lehrende

  • Dr. Antje Bosselmann-Ruickbie
  • Dr. Semjon Aron Dreiling
  • PD Dr. Ulrike Ilg
  • Carolin Rinn, M.A.
  • Lisa Beißwanger, M.A. (assoziert vom Institut für Kunstpädagogik)
  • Dr. Gerd Steinmüller (assoziert vom Institut für Kunstpädagogik)
  • Katharina Primke, M.A. (Lehrbeauftragte)
  • Elisabetta Cau, M.A. (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, SFB 138, Teilprojekt C03, Arbeitsbereich B: "Sicherheitsfaktor Frau: Zur Visualität ihrer 'Domestizierung' in der Frühen Neuzeit")

Schwerpunkte

Forschung und Lehre umfassen die europäische und nordamerikanische Kunst in ihrer gesamten Breite mit den Gattungen Architektur und Städtebau, Malerei und Skulptur, angewandte und graphische Künste, Fotografie und Neue Medien. Anstelle von früher Spezialisierung setzt die Lehre sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium auf eine solide Ausbildung in der Breite.

Projekte

Forschungsprojekte des Lehrkörpers

  • Prof. Dr. Sigrid Ruby (Institutsleitung): Das ›Haus‹ als Sicherheit und die Visualität weiblicher Domestizierung in der Frühen Neuzeit, vormoderne Porträtkultur, Heimatkonzeptionen aus kunst- und kulturwissenschaftlicher Perspektive, Kunst in Hessen, Traumdarstellungen
  • Dr. Semjon Aron Dreiling: Kunst der Frühen Neuzeit und des sog. Langen 19. Jahrhunderts, Antiken- und Mythenrezeption, transkulturelle Satiren, Antoine Joseph Wiertz, die belgische Romantik im europäischen Kontext
  • Elisabetta Cau, M.A.: Das ›Haus‹ als Sicherheit und die Visualität weiblicher Domestizierung in der Frühen Neuzeit
  • Dr. habil. Markus Späth: Mediengeschichte des vervielfältigbaren Bildes im Mittelalter, Bild- und Baukulturen mittelalterlicher Korporationen: Kloster, Stadt, Universität, Kunst im Kontext: mittelalterliche Raumensembles, Sehen und Wahrnehmen im Mittelalter
  • Saskia Hennig von Lange, M.A.: Theorie von Rahmensystemen in der mittelalterlichen Kunst
  • Carolin Rinn, M.A.: Pilgerzeichen
  • Dr. Antje Bosselmann-Ruickbie: Mittelalterliches Kunsthandwerk, Ornamentik, Kultur- und Wissenstransfer, Materielle Kultur der Magie

Ausstattung

Fachbibliothek, integriert in die UB; Diathek, mehrere Bilddatenbanken.

Geschichte

Gründung der Ludwigs-Universität inklusive philosophischer Fakultät als protestantische Hochschule im Jahr 1607; ab 1946 Fortbestand als Justus-Liebig-Hochschule, ab 1957 als Justus-Liebig-Universität (JLU); seit WS 1965/66 wieder Forschung und Lehre im Fach Kunstgeschichte. Bisherige Lehrstuhlinhaber: Günther Fiensch, Gottfried Boehm, Oskar Bätschmann.