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Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg

Lage

Die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg liegt unweit von Bremen und Worpswede. Der Altbau der Hochschule und die Verwaltung befinden sich ca. 2 km hinter Stuckenborstel, kurz vor dem Ortseingangsschild Ottersberg in der links abgehenden Danziger Str. Der Neubau befindet sich ca. 100 m (von Stuckenborstel kommend) hinter dem Ortseingang auf der rechten Seite. Hier zum Anfahrtsplan.

Studiengang

  • Kunst im Sozialen. Kunsttherapie (B.A.)
  • Tanz und Theater im Sozialen. Tanz- und Theaterpädagogik (B.A.)
  • Freie Bildende Kunst (B.F.A.)
  • Soziale Arbeit (B.A.)
  • Kunst und Theater im Sozialen (M.A. / M.F.A.)
  • Artful Leadership (M.A.)

Voraussetzungen

• Bachelorstudiengänge: Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife (nur bei künstlerischer oder sozialer Fachrichtung) oder Meisterprüfung oder staatlich anerkannte Berufsausbildung im sozialen, heilpädagogischen oder pflegerischen Bereich oder Sonderbegabtenprüfung • Künstlerische Begabung • Grunderfahrungen im sozialen Bereich von mind. 160 Stunden Dauer (gilt nicht für Freie Bildende Kunst)
• Masterstudiengänge: Bachelorabschluss mit 240 Creditpoints. Es wird ein individuell zugeschnittenes Brückenstudium angeboten, um von 180 auf die erforderliche Zahl der Creditpoints aufzuschließen.

Struktur

Private Fachhochschule, seit 1984 staatlich anerkannt

Profs

  • Prof. Peer de Smit, Theater im Sozialen
  • Prof. Michael Dörner, Freie Bildende Kunst
  • Prof. Dr. phil. Céline Kaiser, Medienkulturwissenschaft und szenische Forschung
  • Prof. Bernd Müller-Pflug, Bildende Kunst
  • Prof. Dr. Ralf Rummel-Suhrcke, Praxisorientierte Kultursoziologie
  • Prof. Dr. Gabriele Schmid, Ästhetische Bildung
  • Prof. Dr. Constanze Schulze, Forschung und wissenschaftliche Grundlagen der Kunsttherapie, Studiengangsleitung Kunst im Sozialen. Kunsttherapie und Kunstpädagogik
  • Prof. Dr. Kathrin Seifert, Kunsttherapie
  • Prof. Jochen Stenschke, Freie Bildende Kunst
  • Prof. Cony Theis, Bildende Künste
  • Prof. Dr. phil. Maren Witte, Theater und Tanz im Sozialen
  • Prof. Elke Wolf, Bildende Künste/Bildhauerei
  • Prof. Dr. phil. Reinhold J. Fäth, Honorarprofessur
  • Prof. Dr. Uwe Gonther, Honorarprofessur
  • Prof. Dr. rer. nat. Volker Harlan, Honorarprofessur

Lehrende

Christian Bohdal, Dr. med. Wolfram Henn, Christoph Mikula, Hans-Joachim Reich, Dag Ståhlhammar, Marion Bertram M.A., Rée de Smit-Rohner, Anna-Barbara Fastenau, Henry Fried, Jürgen Jahn, Ulf Meyer-Wachsmuth, Heidi Naujoks, Birgit Ramsauer, Detlef Stein, Jost Wischnewsk

Schwerpunkte

Mit ihrem Leistungsangebot zielt die Hochschule auf eine gesellschaftliche Praxis, in der die Potenziale der Kunst als genuine Potenziale des Menschen behandelt werden, unabhängig von dessen sozialer, kultureller oder weltanschaulicher Zugehörigkeit. Lehre und Forschung richten sich auf die Erschließung und Förderung solcher Potenziale durch künstlerische Praxis in den Bereichen der Freien Bildenden Kunst, der Kunstpädagogik, der Kunsttherapie und der Theaterpädagogik. Die Forschung an der Hochschule ist interdisziplinär und anwendungsorientiert ausgerichtet. Parallel zur wissenschaftlichen Forschung erfahren Ansätze kunstbasierter und künstlerisch-ästhetischer Forschung besondere Aufmerksamkeit und werden in die Entwicklung gegenstandsadäquater Forschungsdesigns eingebunden.

Projekte

Ausstattung

Bibliothek (Bestand von ca. 12.000 Medien, Schwerpunkt Kunsttherapie)

Geschichte

Die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg wurde 1967 als "Freie Kunst-Studienstätte" gegründet, 1984 staatlich anerkannt und gehört zu den rund 70 nichtstaatlichen Hochschulen in Deutschland. Mit ihren durchschnittlich etwa 500 Studierenden ist sie eine Institution von überschaubarer Größe, die ihre Freiheit nutzen kann, um einen engagierten und unverwechselbaren Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Hochschullebens zu leisten. Finanziert wird die Fachhochschule im Wesentlichen aus Studiengebühren; ihr Träger ist eine gemeinnützige GmbH, deren Gesellschafter vor allem in Praxiseinrichtungen tätig sind. Wer gerne im persönlichen Kontakt zu KommilitonInnen und Lehrenden studiert und wem an einer individuellen Ausbildung liegt, der findet an der vergleichsweise kleinen Hochschule mit ihrer beweglichen Selbstorganisation gute Voraussetzungen.