Meldungen zu Buch und Medien

Buchtipps nicht nur für's Osternest

Wir legen Ihnen unsere Frühjahrs-Highlights ins Nest! Denn nun packt uns das Fernweh und die Sehnsucht nach dem Garten, aber auch die Lust auf alles Spielerische.

Imagination und Anschauung © Sandstein | Hermann Roese © VDG Weimar | Frühe Spielwelten © Librum Publishers | Giorgione pictor © Olms | Paul Gauguin © Hatje Cantz | Architektenausbildung in Weimar © Bauhaus-Universitätsverlag | Italien als Erlebnis und Vorstellung © Schnell & Steiner
Imagination und Anschauung © Sandstein | Hermann Roese © VDG Weimar | Frühe Spielwelten © Librum Publishers | Giorgione pictor © Olms | Paul Gauguin © Hatje Cantz | Architektenausbildung in Weimar © Bauhaus-Universitätsverlag | Italien als Erlebnis und Vorstellung © Schnell & Steiner

Imagination und Anschauung. Ägyptenrezeption und Ägyptenreisen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Sandstein Verlag 2015

Der Tagungsband nimmt sich des künstlerischen Umgangs und der Faszination für das Land am Nil an. 13 Beiträge behandeln Themen aus den Bereichen der Kunst- und Kulturgeschichte, der Ägyptologie und der Literaturwissenschaft, der Fotografie und des Films. Sie stellen die künstlerischen Positionen Max Slevogts und Paul Klees in einen umfassenden historischen Kontext und entwickeln dabei ein ebenso breites wie kritisch reflektiertes Panorama der Ägyptenrezeption in Deutschland zwischen Orientmalerei und Klassischer Moderne. ...weiterlesen

Gisela Thietje: Hermann Roese (1830-1900). Ein Schüler Peter Joseph Lennés als Eutiner Hofgärtner, VDG Weimar 2015

Hermann Carl Bernhard Roese hatte dreißig Jahre lang das Amt des Hofgärtners im Schloss Eutin inne und pflegte hier einen 15 ha großen Landschaftsgarten inklusive einem großen Küchengarten und zahlreicher Gewächshäuser. Das Buch entführt in seinen Gärtneralltag zwischen dem Bemühen um ein erfülltes bürgerliches Leben und seinem Amt einerseits und einer harten, stark von ständischen Abhängigkeiten geprägten Wirklichkeit andererseits. ...weiterlesen

Frühe Spielwelten - Zur Belehrung und Unterhaltung, Die Spielwarenkataloge von Peter Friedrich Catel (1747–1791) und Georg Hieronimus Bestelmeier (1764–1829), Librum Publishers 2015

Der Bestelmeier-Katalog ist er erste Versandkatalog der Welt und wird hier nun umfassend vorgestellt und bearbeitet. Anhand zahlreicher Quellen untersucht das Werk die Frühzeit der Spielwaren und physikalischen Spiele, Zaubereien und Illusionen. Damit schließt es wichtige Forschungslücken und ist nicht nur für Sammler und Spezialisten eine spannende Lektüre. ...weiterlesen

Claudia Bertling Biaggini: Giorgione pictor et musicus amatus - Vom Klang seiner Bilder, Georg Olms Verlag 2011

Mit dieser komplexen Untersuchung, die in einen vielfältigen kulturgeschichtlichen Kontext eingebettet ist, legt die Autorin einen innovativen Beitrag zur Giorgione-Forschung vor. Sie untersucht Giorgiones Gemälde auf ihre musikalische Struktur hin und entdeckt eine enge Verbindung zwischen der Entwicklung von Musik und Malerei um 1500. ...weiterlesen

Paul Gauguin, Hatje Cantz 2015

Paul Gauguin ging stets seinen eigenen Weg. Der ehemalige Börsenmakler begann in Paris, bereiste die Bretagne und schließlich Polynesien. Hier entstanden viele seiner berühmtesten Bilder. Der Band zeichnet seine künstlerische Entwicklung nach und untersucht zugleich sein vielschichtiges Schaffen und seinen Einfluss auf moderne Künstler. ...weiterlesen

Frederike Lausch: Architektenausbildung in Weimar: 29 Lebensläufe zwischen DDR und BRD, Bauhaus-Universitätsverlag 2015

Das Jahr 1989 beschreibt für die Berufsgruppe der ArchitektInnen auch eine grundlegende Veränderung in der Organisationsform der Architekturproduktion. Mit der deutschen Einheit beginnt für die ehemaligen DDR-ArchitektInnen eine freischaffende Berufsausübung in der sozialen Marktwirtschaft der Bundesrepublik. Anhand von Interviews mit 29 Absolventen untersucht das Buch wie dieser Übergang erlebt wurde. ...weiterlesen

Golo Maurer: Italien als Erlebnis und Vorstellung. Landschaftswahrnehmung deutscher Künstler und Reisender 1760-1870, Schnell & Steiner 2014

Im 18. und 19. Jahrhundert war die Beschäftigung mit den Landschaften Italiens Teil der kulturellen Identität des deutschen Bürgertums. Hier wird die Geschichte dieser Auseinandersetzung kritisch nachgezeichnet: konkrete Reiseerlebnisse und (Ideal-)Vorstellungen treffen aufeinander, Projektionen und Wahrnehmungen werden auf Brüche und Kontinuitäten untersucht. Ob als archaisches Paradies wandernder Künstler, als Fluchtort vor der Moderne oder als Griechenland-Ersatz – „Italien“ ist immer Konstruktion, ausgehend von kulturellen, künstlerischen oder literarischen Paradigmen und Vorstellungen. ...weiterlesen