Meldungen zum Kunstgeschehen

Kunst in Hamburg Dezember 2017 / Januar 2018

Wen es zum Jahreswechsel in die Hansestadt zieht, der kann dort einiges entdecken: Enten und Bäume in der Kunst, surreale Bildwelten, faszinieren Fotografien. Unsere Highlights für die nächsten zwei Monate.

Kunst in Hamburg
Kunst in Hamburg

Noch bis zum 23. Dezember geht es surreal und poppig bei Feinkunst Krüger zu. »Don’t wake Daddy XII« präsentiert insgesamt 34 Künstler aus der Lowbrow Art und des Pop Surrealismus , die sich mit ihren Werken auf die Ästhetik der Science Fiction- und Monsterfilme der 1960er Jahre sowie der Surfkultur beziehen.

Die Robert Morat Galerie zeigt mit »Infinite Loop« eine Auswahl von Fotografien aus den zwei Serien »Lago« und »Nausea« des Fotografen Ron Jude. Letztere zeigt eine Reihe von Innenansichten und Stillleben aus Schulgebäuden in den amerikanischen Südstaaten. »Lago« thematisiert Landschaften und dokumentarische Stillleben, die sich mit dem Phänomen der Erinnerung auseinandersetzen. Noch bis zum 6. Januar können die Werke bewundert werden.

Marcus Fauser zeigt »Ansichten in Schwarz« bei Bräuninger Contemporary noch bis zum 12. Januar 2018. Der Künstler versteht seine Malerei als assoziativen Bildraum, in dem man sich selbst wie in einem schwarzen Spiegel sieht. Ähnlich unbunt geht es bei Holger Priess zu. Der zeigt eine Gruppenausstellung unter dem Motto »Schwarzweiß«, unter anderem mit Werken von Stephan Balkenhol und Herman de Vries.

Noch bis zum 13. Januar 2018 geht es in der Affenfaust Galerie grotesk zu. Die zeigt Elmar Lause mit »The Gronk Show IV«. Der Künstler schafft Skulpturen, Assemblagen und Porträts, die einem Kuriositätenkabinett zu entstammen scheinen und fasziniert mit diesen surrealen Darstellungen.

Bäume faszinieren seit jeher in der Kunst. Das Wälderhaus in Hamburg beweist das noch bis zum 14. Januar mit der Ausstellung »Der Baum als Kunstwerk« mit Werken zahlreicher Künstler der Gegenwart. Das Besondere an den Werken: Sie alle beinhalten Artefakte von Bäumen und thematisieren so zugleich den Eingriff des Menschen in die Natur und seine Faszination für den Baum.

Mit Enten durch die Weltgeschichte – das ermöglicht die »Duckomenta«, die noch bis zum 4. Februar im Archäologischen Museum Hamburg zu sehen ist. Sie setzt berühmte Kunstwerke neu um – mit Enten. Von Che Duckevara bis hin zu Duckfretete reicht dabei die Spannbreite. Ein besonderer Tipp für den Familienausflug zwischen den Feiertagen.