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Kunstgeschichte und Tourismus

Kultur- und Kunstreisen boomen. Viele Reisende wünschen, sich vom Pauschaltouristen abzugrenzen und individuellen Reiseservice zu geniessen. Fachkompetenz ist gefragt! Tätigkeitsbereiche sind Reisebüros, Stadtinformationen oder man arbeitet als Gästeführer bei Messen und Kongressen.

Kunsthistoriker in der Tourismusbranche sind für viele Dinge Ansprechpartner. Sie geben Auskünfte über Organisation und Ablauf von Reisen, Informationen zu Städten, Sehenswürdigkeiten und Denkmälern, betreuen Reisegruppen, sind über kulturelle Veranstaltungen informiert. Hinweise und Tipps gehen weit über den fachlichen Rahmen hinaus. Sie verwalten das Management von Kulturereignissen und sind für den Bekanntheitsgrad von Kunst und Kultur einer Region zuständig.

Kommunikative Kompetenz, sprachliche Sicherheit und sehr gute Fremdsprachenkenntnisse sind unbedingte Voraussetzungen. Breite Allgemeinbildung und die Bereitschaft, auf veränderte Situationen schnell reagieren zu können (beispielsweise bei Führungen), gehören ebenfalls dazu. Notwendig sind offene Ohren für die Wünsche der Kunden und die Fähigkeit, mit einer Flut an Informationen zurecht zu kommen. Oft müssen Probleme möglichst schnell und reibungslos geklärt werden, die nicht nur organisatorischer Natur sind, sondern auch individuelle Befindlichkeiten betreffen. Verständnis ist dafür notwendig.

Weiterhin ist das Schreiben von Pressetexten oder das Gestalten von Informationsbroschüren sehr wichtig. Veranstaltungen müssen angekündigt und bekannt gemacht, Reiseempfehlungen gegeben und Angebote für Gruppen erstellt werden.

Auch hier ist es anzuraten, in einem Praktikum persönliche Fähigkeiten zu erproben. Wie man Kunden betreut, lernt man besonders gut bei Führungen. Oft ist ein Gästeführer-Zertifikat notwendig, das man bei der Industrie-und Handelkammer erwerben kann.