Meldungen zum Reisen

Tag des offenen Denkmals 2013 in Bremen

Über die Schwierigkeiten bei der Umnutzung von Gebäuden können sich Interessierte am Tag des offenen Denkmals in Bremen informieren.

Ausflugstipps

  • Bremen-Barkhof

Villa Müller-Schall-Forum Kirche, Hollerallee 75 / Parkstraße 107
1900/02 von Fritz Dunkel als Privatvilla für Bankier Müller-Schall erbaut in Anlehnung an englischen Landhausstil mit reicher Gliederung. Turmartig, zinnenbewehrter Eingangsvorbau mit Vorfahrt. Aufwendige hölzerne Wandverkleidungen, Halle mit Fresko von Arthur Fitger, damals optimale Haustechnik. Remise, ab 1922 Haus Marwede, 1934-45 Dienstsitz SA-Obergruppenführer mit Luftschutzraum, dann Wollspedition mit Chefzimmer im Stil 1950er Jahre, seit 1992 kirchlich genutzt.

Führungen 12, 13 und 15 Uhr durch Pfarrerin Ruth Fenko
Kontakt: Pfarrerin Ruth Fenko, Forum Kirche, Tel.: 0421/3461550, E-Mail: fenko.forum@kirche-bremen.de

  • Bremen-Horn-Lehe

Wohnblocks für US-Generalkonsulats-Bedienstete, Marcusallee 2-4
1952 von O. Apel mit dem Büro SOM/USA errichtet, demonstrativ modernes Konzept. Umnutzung zur Senioren-Wohnanlage und energetische Ertüchtigung stellten den Architekten vor eine unbequeme, aber reizvolle Aufgabe.

Führungen 14 und 15 Uhr durch Hans Jürgen Hilmes, Hilmes Lamprecht Architekten.
Kontakt: Hans Jürgen Hilmes, Tel.: 0421/343355, E-Mail: hlarch@t-online.de

  • Bremen-Mitte

Staatsarchiv, Am Staatsarchiv 1
Der 1964-67 errichtete Bau gilt als eines der konsequentesten und modernsten deutschen Archivgebäude der Nachkriegszeit. Die Instandsetzung erwies sich - auch wegen der Baumethoden der Entstehungszeit - als sehr anspruchsvoll.

Am Tag des offenen Denkmals von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Führungen stündlich durch Magazin und Verwaltungsbau.
Kontakt: Staatsarchiv, Tel.: 0421/3616214, E-Mail: office@staatsarchiv.bremen.de

  • Bremen-Rekum-Farge

U-Boot-Bunker Valentin, Rekumer Siel 1
War eines der größten Rüstungsprojekte des nationalsozialistischen Deutschlands, 1943-45 arbeiteten tausende Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge auf der Baustelle.

Führungen ab 12 Uhr halbstündlich. Anmeldung zu den Führungen vor Ort erforderlich, Ausstellung zur Geschichte des Bunkers, Vorführungen des Films depot.dämon.denkort
Kontakt: Denkort Bunker Valentin, Tel.: 0421/69673670, E-Mail: mail@bunkervalentin.de

  • Bremen-Vegesack

Führung: Zivilschutzanlage in der Tiefgarage
Die 1973-75 erbaute Tiefgarage Sedanplatz wurde zugleich als Zivilschutzanlage geplant, sie ist eine sog. Mehrzweckanlage (MZA), die größte Schutzraumanlage Bremens aus der Zeit des Kalten Kriegs und die einzige mit erhaltener Ausstattung. Mit Joachim Marks und Egbert Heiß

Treff: 15 Uhr, Eingang Markthalle. Dauer ca. 1,5 Std. Achtung: Streng auf 25 Teilnehmer begrenzt, Teilnahme nur mit kostenloser Eintrittskarte, abzuholen, nach telefonischer Voranmeldung im Bürgerhausbüro 4. bis 6.9. von 9 bis 13 Uhr oder in der Caféteria des Gustav-Heinemann-Bürgerhauses Vegesack, Kirchheide 49, vom 4. bis 6.9. von 9 bis 18, am 7.9. von 9 bis 13 Uhr.
Kontakt: Bürgerhausbüro Vegesack, Tel.: 0421/659970

  • Bremerhaven-Mitte

Führung: 1950er Jahre Architektur und Städtebau in Bremerhaven
Im VHS-Gebäude, erbaut 1954/55 als Schiller-Schule, werden u. a. Ella-Kappenberg-Saal und Treppenhaus besichtigt. Vorbei an der Wohnanlage mit Ladenzeile Lloydstr. 18-24 (1954-58) geht es zum Laubenganghaus Bürgermeister-Smidt-Str.120-126 (K. Franzius 1954). Thematisiert werden auch die heute unbequemen Konstruktionsmethoden der Nachkriegszeit. Dauer ca. 45 Min. Mit Sieghard Lückehe und Hans-Joachim Ewert, STÄWOG.

Treff: 11 und 14 Uhr, VHS-Gebäude Lloydstraße 15
Kontakt: Sieghard Lückehe, Tel.: 0471/9451120, E-Mail: info@staewog.de