Meldungen zum Kunstgeschehen

Tag des offenen Denkmals 2015 in Hamburg

In Hamburg präsentieren zahlreiche Museen Führungen zum Thema Handwerk anlässlich des Tags des offenen Denkmals 2015. Vor allem die Verbindung von Kunst und Handwerk wird betont.

                              

  • Eimsbüttel

                                            
13. September 14 und 16 Uhr
Führungen: Künstlerhaus Sootbörn
Ort: Sootbörn 22, 22459 Hamburg Eimsbüttel, Niendorf
Das ehemals dreistöckige Schulgebäude wurde 1927-29 von den Bauhaus-Architekten Ernst und Wilhelm Langloh errichtet. Nach einer Flughafenerweiterung Ende der 1950er Jahre wurden zwei Stockwerke abgetragen. Ende der 1990er Jahre wurde die Farbgestaltung der damaligen norddeutschen Reformschule in Teilen rekonstruiert. In den Rudimenten befindet sich heute das Künstlerhaus Sootbörn mit einem großzügigen Ausstellungsraum.
Homepage: www.kuenstlerhaus-sootboern.de
Alternative Homepage: www.hamburg.de/kulturbehoerde/offenes-denkmal
Treffpunkt: Foyer. Ausstellung: Einführung in das Thema und über das ehemalige Schulgebäude mit Beamerprojektion.

                          

  • Hamburg, Nord

                            
12. September 11 Uhr
Führung: Museum der Arbeit
Ort: Wiesendamm 3, 22305 Hamburg Nord
Ehemaliges Fabrikgelände der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie von 1871, wo aus Kautschuk Hartgummikämme gefertigt wurden. Im II. Weltkrieg wurden die Fabrikanlagen in wesentlichen Teilen zerstört. In den 1950er Jahren verlegte die NYH ihren Sitz ganz nach Harburg und einige Gebäudeteile wurden abgerissen. Es verblieb eine Industrieruine mit Teilen der Alten Fabrik (1871), dem Torhaus, der Zinnschmelze, dem Kesselhaus und der Neuen Fabrik (1908). Ab 1992 wurden die Fabrikgebäude für die Museumsnutzung umgestaltet.
Homepage: www.museum-der-arbeit.de
Führungen durch Denkmalpfleger A. Schett
Treffpunkt: vor dem Museumseingang
Kontakt: Museum der Arbeit, E-Mail: info@museum-der-arbeit.de

                                 

  • Bergedorf

                                 
12. und 13. September 12 - 17 Uhr
Deutsches Maler- und Lackierer- Museum im Glockenhaus
Ort: Billwerder Billdeich 72, 22113 Hamburg Bergedorf, Billwerder
Das um 1600 erbaute Glockenhaus ist ein Beispiel der frühen Landhauskultur im östlichen Hamburger Umland. Die Deckenbemalung im Obergeschoss stammt etwa aus 1630. Wände, Türen und Treppen aus der Umbauphase um 1780. Heute Deutsches Maler- und Lackierer Museum, in dem die 800-jährige Geschichte des Malerhandwerks anhand von handwerklichen Arbeiten, Maschinen und Werkzeugen verschiedener Malergenerationen dokumentiert wird. Abgerundet wird die Anlage durch einen Barock- und Kräutergarten.

Homepage:www.malermuseum.de  Alternative Homepage: www.denkmalstiftung.de/denkmaltag
Führungen nach Bedarf. Kaffee und Kuchen im Haupthaus.
Kontakt: Deutsches Maler- und Lackierer-Museum, Tel.: 040 7338706

                     

  • Hamburger Mitte, Altstadt

                       
13. September 11 Uhr
Führung: Hamburger Kunsthalle
Ort: Glockengießerwall, am Hauptbahnhof, 20099 Hamburg Mitte, Altstadt
1869 erfüllte sich der Wunsch vieler Hamburger nach einer Kunsthalle, die Hamburgs würdig sei. Der Gründungsbau entstand nach Entwürfen der Architekten H. von Hude und G. Th. Schirrmacher, 1919 erweitert um einen Anbau aus Muschelkalk. 1995 kam die Galerie der Gegenwart von O. M. Ungers hinzu. Eine Spende ermöglicht jetzt den Umbau und die Verlegung des Eingangsbereiches, um die Gebäudeteile besser zusammenzuführen. Die Galerie der Gegenwart bleibt währenddessen offen.

Homepage: www.hamburger-kunsthalle.de
Alternative Homepage: www.denkmalstiftung.de/denkmaltag
Führung: Vom Handwerker zum Künstler
Treffpunkt: Lichthof der Galerie der Gegenwart.
Kontakt: Hamburger Kunsthalle, E-Mail: info@hamburger-kunsthalle.de

                            

  • Hamburg Mitte

                      
12. September 14 Uhr
Führung: "Baukeramik des Islam"
Museum für Kunst und Gewerbe
Ort: Steintorplatz 1, 20099 Hamburg Mitte, St. Georg
Das Gebäude wurde 1873-76 vom Hamburger Baudirektor Carl Johann Christian Zimmermann als Schul- und Museumsgebäude errichtet. In einen Lichthof wurde die Fassade des 1873 abgerissenen Renaissance-Bürgerhauses Kaiserhof integriert. Das 1877 eröffnete Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zählt heute zu Europas führenden Häusern für Kulturgeschichte, Kunsthandwerk, Design und Fotografie.

Homepage: www.mkg-hamburg.de
Alternative Homepage: www.denkmalstiftung.de
Treffpunkt: Eingangsfoyer

                  
12. und 13. September 13 und 16 Uhr
Führungen: Wasserkunst Kaltehofe
Ort: Kaltehofe Hauptdeich 6-7, 20539 Hamburg Mitte, Rothenburgsort
Das Industriedenkmal und Naturidyll auf der Elbinsel lässt leicht vergessen, dass die Wasserkunst nicht nur große Teile Hamburgs fast 100 Jahre mit Trinkwasser versorgte, sondern auch für Generationen von Arbeitern Mittelpunkt ihres Arbeitslebens darstellte. In der Villa waren Laboratorien untergebracht, in denen Mitarbeiter des Hygienischen Instituts Wasserproben untersuchten, Handwerker und Maschinisten waren mit dem reibungslosen Ablauf des Wasserwerkbetriebs beschäftigt.

Homepage: www.wasserkunst-hamburg.de
Ausstellungs- und Geländeführungen
Anmeldung zur Führung erforderlich bis 10.9. Busshuttle mit dem historischen Hamburger Schnellbus. Kontakt: Wasserkunst Hamburg, Tel.: 040 788849990, E-Mail: info@wasserkunst-hamburg.de

                   

  • Hamburg Altona

                
12. und 13. September 14 Uhr
Museum für textile Techniken e.V.
Ort: Max-Brauer-Allee 134, Seiteneingang: Hospitalstraße 111, 22765 Hamburg Altona, Altona-Altstadt
Hebt sich als rot-violetter Backsteinbau vom gelb geklinkerten Hauptgebäude des ehemaligen Allgemeinen Altonaer Krankenhauses ab. Der Bau entstand 1920, möglicherweise nach Plänen des damaligen Altonaer Baupflegers W. Jakstein vom Altonaer Stadtbauamt, eines wichtigen Vertreters der Reformarchitektur. Im Souterrain befindet sich heute das Museum für textile Techniken e.V. Ausstellung von Therese Hallinger zur Umbruchzeit zwischen Handwerk und Industrie an stichsystematischen Mustertüchern um 1920.
Homepage: www.denkmalstiftung.de/denkmaltag
Alternative Homepage: www.hamburg.de/kulturbehoerde/offenes-denkmal

Themenkurzführung zur zeitgenössischen Auseinandersetzung mit den Materialeigenschaften des Backsteins als Voraussetzung für die zunehmende teilindustrielle Herstellung des Gebäudes. Eröffnung mit Livemusik der 1920er Jahre (ca. 10 Min.),
Ausstellung: Stichsystematisch entwickelte Mustertücher der 1920er Jahre.

14 - 16.30 Uhr
Kinderprogramm: Prickeln und Sticken ausprobieren, für Kinder ab 4 Jahre. Anregungen hierzu in der Ausstellung. Werkzeuge, Maschinen und Materialien vorhanden, Handhabungen werden vermittelt.