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Tagung: Betriebswirtschaftliche Steuerung in Museen – Anforderungen, Strategien und praktische Erfahrungen am 29. Oktober 2010 in Berlin

Die Tagung museum 2010 bringt ausgewiesene Experten aus Wissenschaft, Museumspraxis und Verwaltung zum Thema „Betriebswirtschaftliche Steuerung in Museen“ zusammen. Controlling, KLR, Doppik – mit welchen Steuerungsinstrumenten werden Museen „fit“ für die Zukunft? Anmeldungsschluss: 8. Oktober 2010

Die knappen öffentlichen Haushalte zwingen Museen zum Umdenken. Detaillierte Informationen über den tatsächlichen Einsatz und Verbrauch der finanziellen Ressourcen werden für Museen zunehmend wichtiger. Die Kameralistik als klassisches Rechnungslegungssystem der öffentlichen Hand wird den wachsenden Informations- und Steuerungsanforderungen der Museen nicht mehr gerecht. Vermehrt setzen Einrichtungen daher auf eine kaufmännische Buchführung, eine Kosten- und Leistungsrechnung und ein modernes Controllingsystem für die interne Museumssteuerung sowie zur Bedienung externer Berichtspflichten.

Das Symposium wendet sich an Führungskräfte in Museen und Verwaltungen, die sich über das Thema
informieren und mit Experten und Kollegen darüber ins Gespräch kommen wollen.

Programm

09.15 Uhr Anmeldung, Kaffeebuffet

09.45 Uhr
Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Dirk Böndel (Vorstand der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin)

10.00 Uhr
Dr. John Philipp Siegel (Universität Potsdam, Lehrstuhl für Public und Nonprofit Management): Modernisierungstrends in der Steuerung öffentlicher Kultureinrichtungen

10.30 Uhr
Volker Heller (Abteilungsleiter Kultur in der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Berlin): Steuerung von Kultureinrichtungen – Ziele und Anforderungen aus Sicht der Kulturverwaltung

11.00 Uhr
Mag. Christian Kircher (Finanzdirektor des Wien Museums): Wie viel Freiraum braucht Selbststeuerung? – das Beispiel Wien Museum

11.30 Uhr Diskussion

12.00 Uhr Mittagspause

13.00 Uhr
Dirk Burghardt (Kaufmännischer Direktor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)): Das Unternehmen Museum

13.30 Uhr
Einführung von Doppik und Kosten- und Leistungsrechnung in den Berliner Landesmuseen – ein Erfahrungsbericht
Christian Mothes (Abteilungsdirektor Zentrale Dienste der Stiftung Stadtmuseum Berlin)
Robert Knappe (Verwaltungsdirektor der Stiftung Berlinische Galerie)
Dr. Christoph Andersen (Senior Consultant der Syncwork AG)

14.15 Uhr
Roman Passarge (Kaufmännischer Geschäftsführer der Hamburger Kunsthalle): Zielgruppenorientiertes Berichtswesen – das Beispiel Hamburger Kunsthalle

14.45 Uhr Kaffeepause

15.15 Uhr
Prof. Dr. Dr. Markus Walz (Studiendekan des Studienganges Museologie, HTWK Leipzig): „If you can‘t measure it, don‘t do it“? Anmerkungen zur Präzision von Zahlen und zur Ungriffigkeit von Museumsarbeit

15.45 Uhr Diskussion

16.15 Uhr Schlusswort
Prof. Dr. Dirk Böndel (Vorstand der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin)
Dr. Albrecht Hoene (Vorstand der Syncwork AG)

16.45 Uhr Offener Ausklang mit Gesprächen

Weitere Informationen

Die Anmeldung muss mit dem Anmeldebogen per Fax bzw. auf dem Postweg an die Syncwork AG oder über das elektronische Anmeldeformular unter www.syncwork.de/museum2010 erfolgen.

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