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Veranstaltungstipps zum Internationalen Museumstag 2011 - Hessen

Zum am 15. Mai stattfindenden Internationalem Museumstag bietet das Portal Kunstgeschichte eine Beitragsreihe vom 1. bis zum 14. Mai an, in der interessante Veranstaltungen bundeslandspezifisch vorgestellt werden.

Programmhinweise Hessen

  • Bad Arolsen/Kassel

- Museum Bad Arolsen: Im inneren Westflügel des Schlosses zeigen das Museum Bad Arolsen und der Museumsverein wechselnde Ausstellungen zur Kunst- und Kulturgeschichte, zur aktuellen Kunst und zur Fotografie.

11:15 Uhr
Sonntagsführung "Pablo Picasso - Malerbücher aus dem Kabinett der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel"
Die Ausstellung beleuchtet Picassos buchillustratives Œeuvre. Ein reiches, umfassendes Spektrum grafischer Gestaltungsmöglichkeiten wird in den Blättern der Ausstellung anschaulich und ermöglicht auch generell einen Gang durch das grafische Schaffen des genialen Künstlers, der die Möglichkeiten dieses Mediums bis zum äußersten ausreizt. Inhaltlich wird ein zeitlicher Bogen von den antikisierenden Werken der frühen dreißiger Jahre bis hin zum bildreichen „theatrum mundi“ der späten Schaffensjahre geschlagen.

- Christian Daniel Rauch Museum: Die Alte Nationalgalerie Berlin beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen von Kunst des 19. Jahrhunderts. Sie besitzt umfangreiche Skulpturenbestände, aus denen für das Museum in Bad Arolsen eine reiche Auswahl zusammengestellt wurde. Der Schwerpunkt liegt auf Werken von Christian Daniel Rauch, der in Arolsen geboren wurde und als ein Hauptmeister des deutschen Klassizismus geschätzt wird. Hinzu kommen Werke die die Entwicklung der deutschen und internationalen Skulptur verdeutlichen. Es entsteht ein reiches Bild der Kunstszene der Goethezeit mit ihren Bezügen auf die Antike einerseits und mit ihren realistischen Bezügen anderseits.

15:00 Uhr
Führung "Auf den Sockel gestellt" - Denkmäler zu Berühmtheiten des 19. Jahrhunderts

- Kaulbach Haus: Das Geburtshaus des Historienmalers und Illustrators Wilhelm von Kaulbach gehört zu den ältesten Gebäuden der barocken Residenzstadt. In dem typischen Handwerkerhaus lebten die Familienmitglieder, die als Kunstschreiner für die waldeckischen Fürsten und Bürger tätig waren. Gemälde und graphische Arbeiten vermitteln Einblicke in die Geschichte der Malerdynastie Kaulbach.

14:30-17:00
Führungen "Schreiner, Musiker und Maler - Die Familie Kaulbach"

Ansprechpartnerin: Frau Dr. Birgit Kümmel, Tel. 05691 625734
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.museum-bad-arolsen.de.

  • Erbach (Odenwald) / Darmstadt

-Deutsches Elfenbeinmuseum Erbach: Das Erbacher Museum ist das einzige Spezialmuseum für Elfenbein. Gezeigt wird der Entstehungsprozess einer Elfenbeinfigur von der ersten Skizze bis zum fertigen Kunstwerk, zum anderen werden streiflichtartig die unterschiedlichsten Facetten der Elfenbein-Weltkunst vorgestellt.

11:30 Uhr
Führung "Kunstdrechslereien und ihre Technik - Erinnerungen an die Blütezeit der Elfenbeinkunst"

Ansprechpartnerin: Frau Dr. Barbara Simon, Tel. 06062 9199915

  • Frankfurt am Main

- Museum Giersch: Das Museum widmet sich der Erforschung und öffentlichen Präsentation der Kunst im Rhein-Main-Gebiet zwischen Mainz und Hanau, Aschaffenburg und Wiesbaden, Darmstadt und Friedberg mit Frankfurt am Main als Brennpunkt. Jährlich zwei Wechselausstellungen zu kunst- und kulturgeschichtlichen Themen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie begleitende Kataloge würdigen das Schaffen derjenigen Künstler, die durch Geburt, Wohnsitz, Ausbildung, Ausstellungs- oder Lehrtätigkeit mit der Region verbunden sind.

15:00 und 16:00 Uhr
"Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet - Künstler, Händler, Sammler" - Führung durch die Ausstellung über vergessene expressionistische Künstler der Region.
Erstmalig präsentiert das Museum Giersch einen umfassenden Überblick zum Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet. Mit 138 Exponaten von 59 Künstlern aus öffentlichem und privatem Besitz zeigt die Ausstellung eine repräsentative Auswahl an Malerei, Graphik und Skulptur von 1908 – 1944.

Ansprechpartnerin: Frau Dr. Astrid Jacobs, Tel. 069 63304131

  • Kassel

- Marmorbad: Das seit der Zeit seiner Entstehung bewunderte Marmorbad ist eines der seltenen erhaltenen Beispiele eines spätbarocjken Badepavillons, der allerdings in Kassel bloß als Schaubad verwirklicht wurde. Es entstand aus der zeitgenössischen Vorstellung antiker Badekultur und dem Wettbewerb der absolutistischen Herrscher, mit der unter Ludwig XIV. entstandenen Hofkultur konkurrieren zu können. Die Tradition von Badeanlagen erfuhr mit dem Bau des Marmorbades eine Verwandlung vom funktionalen Badegebäude hin zu einer rein repräsentativen Lösung, dir zwischen Maison de Plaisance und Kunstsammlung angesiedelt war.

11:30, 13:30 und 14:30 Uhr
Führung "Die Welt ist lesbar wie ein Bild. Die Bildwerke des Pedro Steffano Monnot im landgräflichen Marmorbad" (Birgit Wetzka)

Ansprechpartner: Herr Michael Kelbling, Tel. 0561-31680500

- Hessisches Landesmuseum: Das Museum zeigt die Sammlung Angewandte Kunst von 1840 bis zur Gegenwart.

13:30, 14:30 und 15:30 Uhr
Führung "Der schöne Alltag im 19. und 20. Jahrhundert" mit Cornelia Weinberger

Ansprechpartner: Herr Michael Kelbling, Tel. 0561-31680500

- Museum Schloss Wilhelmshöhe: Eingebunden in das Gesamtkunstwerk Bergpark Wilhelmshöhe entstand ab 1786 in mehreren Etappen das Schloss Wilhelmshöhe. Parallel zu der Umgestaltung der barocken Parkanlage in einen englischen Landschaftsgarten entwickelte Landgraf Wilhelm IX., der spätere Kurfürst Wilhelm I. (reg. 1785–1821), das Schlossprojekt. Das Museum Schloss Wilhelmshöhe beherbergt die Antikensammlung, die Gemäldegalerie Alte Meister, die Graphische Sammlung und eine Auswahl aus der Sammlung Malerei und Plastik ab 1750.

13:00 Uhr
Graphische Sammlung: Schönheit, Weisheit, Macht, Bescheidenheit - Frauenbilder aus 5 Jahrhunderten (Dr. Vera Leuschner). Anmeldung unter 0561-31680123, Teilnahmebegrenzung

14:30 Uhr
Familienportraits und Historienmalerei - unser kulturelles Gedächtnis (Andrea Schmidt)

16:00 Uhr
Gedächtnis und Gedenken von Dürer bis Rembrandt (Dr. Barbara Richarz-Riedl)

Ansprechpartner: Herr Michael Kelbling, Tel. 0561-316-800

  • Marburg

- Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg: Unter den zahlreichen Museen und öffentlichen Sammlungen der Philipps-Universität ist das Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Bezug auf Ausstellungsfläche und Anzahl der Exponate das mit Abstand Größte: An zwei Standorten zeigt es Bildende Kunst und Kulturgeschichte.

14:30-15:30 Uhr
"Marburger Mäzentatentum" - Der geheime Kommerzienrat Adolf Haeuser im Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Führung mit Moritz Jacobsen.

Ansprechpartnerin: Frau Maria Katz, Tel. 06421 28 223 55

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