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Buchtipps Jacob Burckhardt

Bis in die Gegenwart bilden Burckhardts Schriften immer wieder eine Fundgrube für die Renaissanceforschung. Der bedeutende Schweizer Kunst- und Kulturhistoriker wäre heute 194 Jahre alt geworden. Wir haben ihm unsere aktuellen Buchtipps gewidmet.

vom Leben der Kunst©Schwabe Verlag.jpg Klassiker der Kunstgeschichte © Cover C.H. Beck Wölfflin3©schwabe Verlag.jpg
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Hans Peter Wittwer: Vom Leben der Kunst. Jacob Burckhardts Kategorien Existenzbild und Existenzmalerei und ihre historischen Voraussetzungen, Schwabe 2004

Beim Nachzeichnen der dualistischen Kunstgeschichte, die in Burckhardts Schriften immer im Hintergrund bleibt und wohl auch deshalb wenig Aufmerksamkeit auf sich zog, entdeckte der Autor die zentrale Bedeutung des Begriffs Leben für Burckhardts kunsthistorische Darstellung. Tatsächlich lässt sich feststellen, dass der Ausdruck Leben in seinen verschiedenen Formen nicht nur die Wirkung von Kunstwerken umschreibt, sondern von Burckhardt gezielt zur Formulierung seiner Auffassung vom Wesen und der Geschichte der Kunst herangezogen wird. weiterlesen

Ulrich Pfisterer (Hg.): Klassiker der Kunstgeschichte, Bd. 1, C.H. Beck 2008

Von Johann Joachim Winckelmann, dem Begründer der modernen Kunstgeschichte, über Jacob Burckhardt, Aby Warburg und Erwin Panofsky bis zu den großen Kunsthistorikern der Nachkriegszeit stellen die insgesamt zwei Bände Leben, Werk und Wirkung der einflußreichsten Kunsthistoriker vor. Ausgewiesene Kenner geben mit diesen Porträts gleichzeitig eine vorzügliche Einführung in die Geschichte und die wichtigsten Konzepte der Kunstgeschichtsschreibung. weiterlesen

Susanne Rauprich: Aspekte der Betrachtung und Rezeption von Plastik in der deutschen Kunstwissenschaft des 18. und 19. Jahrhunderts, VDG Weimar 1995

Die immer wieder auftauchenden Unsicherheiten hinsichtlich der Gattung Skulptur werden in dieser Untersuchung anhand von Textquellen aus dem 18. und 19. Jahrhundert dokumentiert und hinterfragt. Dabei zeigt sich, dass zwischen der Plastikbetrachtung des deutschen Klassizismus, der Berliner Schule, Jacob Burckhardts und der modernen Kunstgeschichte eine enge Verbindung besteht. weiterlesen

Heinrich Wölfflin: Renaissance und Barock. Eine Untersuchung über Wesen und Entstehung des Barockstils in Italien, Schwabe 2009

Inspiriert durch die architekturgeschichtlichen Arbeiten seines Lehrers Jacob Burckhardt, zeigen sich jedoch bereits in dieser »Erstlingsschrift«, wie Wölfflin sie selbst nannte, die Elemente der von ihm geprägten methodisch-formalen Kunstanschauung, die versucht, über ein sinnliches Erleben ins Wesen eines Kunstwerks einzudringen, sich jedoch gleichzeitig auf die Auswertung archivalischer und literarischer Dokumente abstützt. Mit diesem Ansatz trug Wölfflin wesentlich zur Etablierung der Kunstgeschichte als Wissenschaft bei. Seine Bücher sind dank Wölfflins schriftstellerischem Talent für alle Interessierten mit viel Genuss und großem Gewinn zu lesen. weiterlesen

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