Meldungen zu Buch und Medien

Kunst in Funk und Fernsehen, Woche vom 26. November bis 02. Dezember

Das Leben und Werk Hans Holbeins, der Bau des Gare de Lyon oder die Ulmer Hochschule für Gestaltung – Funk und Fernsehen bieten diese Woche einige Gelegenheiten für erhellende Reisen in die Vergangenheit. Gute Unterhaltung!

Montag, 26. November

18:35 Uhr auf Arte: Als Teil der Reihe „Bahnhofskathedralen“ steht heute ein beeindruckendes französisches Beispiel der Eisenbahnarchitektur im Mittelpunkt – der Gare de Lyon in Paris. Im Zuge der Vorbereitungen auf die Weltausstellung entstand auch dieses prunkvolle Bauwerk im Belle-Epoque-Stil. Welche Faszination dem Monument noch heute innewohnt, erzählt diese Dokumentation mit eindrucksvollen Bildern.

Donnerstag, 29. November

17:45 Uhr in WDR 3: Am Jahrestag seines Begräbnisses am 29. November 1543 wirft das „Zeitzeichen“ heute ein Schlaglicht auf den Maler Hans Holbein den Jüngeren. Zwar sind kaum gesicherte Informationen über sein Leben bekannt, aber seine Werke enthalten spannende Hinweise auf die Lebensumstände des großen Künstlers.

Freitag, 30. November

07:30 Uhr auf SWR: Die Sendung „Kunst entdecken“ widmet sich heute einem Gegenstand, der gewissermaßen zwischen Kunst und Wissenschaft steht: dem Behaim-Globus. Dr. Stephanie Armer vom Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg beleuchtet die Rolle des ältesten bekannten Globus der Welt als Wissensmedium genauso wie als bedeutendes Kunstwerk.

08:30 Uhr in SWR 2: Trotz ihrer Schließung Ende 1968 ist die Ulmer Hochschule für Gestaltung nach wie vor legendär. Verantwortlich etwa für das Erscheinungsbild der Lufthansa, war die Hochschule ein Aushängeschild für das Design der Wirtschaftswunderjahre. Diese Sendung fragt, wie es zum jähen Ende der Designer-Schmiede kam.

Sonntag, 02. Dezember

19:05 Uhr in NDR Info: Zu Ehren des Geburtstags der 1944 in Auschwitz ermordeten Luise Straus-Ernst stellt das „Zeitzeichen“ heute die brillante Kunsthistorikerin vor. Nach wie vor steht sie im Schatten ihres berühmten Mannes, des surrealistischen Malers und Bildhauers Max Ernst – vollkommen zu Unrecht, wie diese Sendung überzeugend zeigt.