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Kunst in Funk und Fernsehen, Woche vom 27. März bis 1. April 2017

Kunst von Herlinde Koelbl über Camille Claudel bis hin zu M.C. Escher erwartet und in dieser Woche in Radio und Fernsehen. Neben den drei genannten haben es uns vor allem die Architektur und Gartenkunst angetan. Außerdem gibt es einen Themenabend zu Auguste Rodin.

Montag, 27. März

16:45 Uhr auf Arte: Die Reihe »Magische Gärten« stellt besondere Gartenkunstwerke rund um die Welt vor. Heute ist der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier im Kenroku-en unterwegs, einem der bekanntesten und schönsten herrschaftlichen Gärten Japans, einem Kunstwerk aus Pfaden und Teichen, Bäumen und Bächen.

20:15 Uhr in NDR Info: Die »Zeitzeichen« erinnern heute an den Grafiker M.C. Escher. Der hat mit seinen optischen Illusionen Knoten im Hirn so manchen Betrachters verursacht – mit Grafiken, die eigentlich nur ein kleiner Spaß für sich selbst waren.

Dienstag, 28. März

23:55 Uhr auf 3sat: Der Architekt Peter Schmid arbeitet inzwischen 24 Jahre lang in Bhutan – nachdem er für eine Entwicklungsorganisation eigentlich nur ein Lehrerseminar bauen sollte. Inzwischen ist er für die Königsfamilie tätig, baut aber auch Hotels und Tempel. »Im Reich der glücklichen Donnerdrachen – Architekt Peter Schmid in Bhutan« porträtiert ihn.

Mittwoch, 29. März

11:15 Uhr auf SF1: Das Atelier Haus Bardill gleich ein bisschen einem Findling und scheint obendrein kein Dach zu haben. Es ist das Produkt von fünf Jahren Kommunikation und Arbeit zwischen Bauherr und Architekt, die immer wieder Ideen entwickelten und verwarfen. »Die Schweiz bauen« stellt das faszinierende Haus vor.

21:45 Uhr auf ARDalpha: Gabriele Drexler widersetzt sich mit ihrem »Portrait Max Mannheimer« dem Trend zur Fotografie und zum Selfie in der Darstellung einer Person. Nein, sie entscheidet sich ganz traditionell für Öl und Leinwand. »Kunstraum« begleitet sie beim Malen des KZ-Überlebenden Mannheimer.

Donnerstag, 30. März

15:50 Uhr auf Arte: Schloss Freyr in den Ardennen befindet sich seit dem 15. Jahrhundert im Besitz ein- und derselben Familie. Dort entstand eine Mischung aus Natürlichkeit und Gartenkunst, die einen ganz besonderen Reiz ausübt. »Magische Gärten« stellt den Garten vor.

Freitag, 31. März

00:05 Uhr in Deutschlandradio Kultur: Die »Klangkunst« wird heute apokalyptisch. In »The Death of the Anthropocene« geht die Welt unter, ein paar Katstrophenvideos werden noch schnell ins Internet gestellt und Außerirdische landen, um nochmal klarzumachen, was jetzt eigentlich schieflief und wie man es hätte verhindern können. Geschaffen hat das Ganze Julian Bonequi.

Samstag, 1. April

05:35 Uhr auf Arte: »Kunst fürs Dorf – Dörfer für Kunst« begleitet drei Künstler und drei Dörfer dabei, wie sie sich einander annähern und Dorfleben und Kunst miteinander verbinden. Initiiert wurde diese spannende Idee 2013 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. In drei weiteren Folgen widmen sich Dorfbewohner und Gäste gemeinsam der Kunst.

18:05 Uhr in Deutschlandradio Kultur: Lutz Dammbeck widmet sein Feature »Messer und Uhr. Eine Halluzination« einer Aussage des Schauspielers Joachim Fuchsberger, der einmal auf die Frage nach seiner ersten Spielshow die Westdeutschen als eine psychisch labile Nation bezeichnete. Daraus entwickelt Dammbeck eine Halluzination über Spiele und Revolution.

Sonntag, 2. April

20:15 Uhr auf Arte: Der Spielfilm im Rahmen des Themenabends zu Auguste Rodin widmet sich dem Leben der Bildhauerin und Liebhaberin Rodins »Camille Claudel« Er erzählt die Geschichte von einer ersten Annäherung an als Geschichte einer komplizierten und zerstörerischen Beziehung.

21:05 Uhr in Bayern2: Herlinde Koelbl beschäftigte sich sechs Jahre lang im Zuge ihres Projekts »Targets« mit militärischen Ausbildungsorten und vor allem den Zielen, die für Schießübungen ausgewählt werden. Im Feature »Der Krieg im Fokus« erklärt sie ihre Idee hinter dem Projekt und der Frage nach dem ersten Schuss.