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Veranstaltungstipps zum Internationalen Museumstag 2011 - Brandenburg/Berlin

Zum am 15. Mai stattfindenden Internationalem Museumstag bietet das Portal Kunstgeschichte eine Beitragsreihe vom 1. bis zum 14. Mai an, in der interessante Veranstaltungen bundeslandspezifisch vorgestellt werden.

Programmhinweise Brandenburg/Berlin

  • Luckau

- Sammlung_Museum für Humor und Satire der Cartoonlobby: Grundstock der Sammlung bilden die Werke und das künstlerische Erbe ehemals ostdeutscher Karikaturisten und Zeichner, insbesondere aus dem Umfeld der Satirezeitschrift „Eulenspiegel“. Eine Erweiterung erfährt die Sammlung zukünftig in Hinblick auf die reiche satirische Tradition in der gesamten Region Berlin/Brandenburg.

Ganztägig

In Bester Wegwerfgesellschaft - Porträtkarikaturen und satirische Zeichnungen, philosophische Cartoons und grafische Scherze des bekannten Zeichners Harald Kretzschmar

Ansprechpartner: Herr Andreas Nicolai, Tel. 03375 214157
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.humor-und-satire-museum.de.

  • Nordwestuckermark OT Fürstenwerder

- Heimatstuben Fürstenwerder: Zeugnisse der Ortsgeschichte, besonders die des ansässigen Tischler-, Ziegler-, Schumacher-, Fischer- und Bäckerhandwerks, landwirtschaftliche Geräte und die Freiluftschmiede gehören neben den Bildern des Heimatmalers Andreas Kranzpiller zum Heimatstubenbestand.

13:00-17:00 Uhr
Ausstellungseröffnung "Max Zaeper", ein 1872 in Fürstenwerder geborener Landschaftsmaler. In den Heimatstuben werden Bilder um 1900 von Neubrandenburg und Neuruppin präsentiert.

Ansprechpartner: Herr Henning Ihlenfeldt, Tel. 039859 230
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.fuerstenwerder-seengebiet.de.

  • Potsdam

- Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte: Das HBPG zeigt in seinen Gebäude im Kutschstall des ehemaligen Potsdamer Stadtschlosses die Geschichte Brandenburg-Preußens. Der Neue Markt ist der einzige Platz in der historischen Stadtmitte Potsdams, der die Zerstörungen in Kriegs- und Nachkriegszeit fast unbeschadet überstanden hat. Die Westseite der annähernd quadratischen Anlage nimmt die prächtige frühklassizistische Fassade des königlichen Kutsch(pferde)stalls ein; die übrigen drei Seiten werden von Bürgerhäusern gesäumt.

14:00-15:00 Uhr
Führung in der Ausstellung "Land und Leute - Geschichten aus Brandenburg-Preußen" zur Geschichte des Potsdamer Stadtschlosses und Alltag und Diktatur in der DDR.

15:00-16:00 Uhr
Ausstellungsführung durch die Sonderausstellung "Valeska Gert. Ein bewegtes Leben in Tanz, Film und Kabarett" mit der Kuratorin Dr. Elke-Vera Kotowski

16:00-17:00 Uhr
Ausstellungsführung durch die Sonderausstellung "Aufbruch in die Moderne - Architektur in Brandenburg 1919 bis 1933" mit der Kuratorin Dr. Nicola Bröcker

18:00 Uhr
Eröffnung der Internationalen Tagung "Kunst gegen Valuta. Der staatliche Ausverkauf von Kunst und Antiquitäten zur Devisenbeschaffung in der DDR"

Ansprechpartnerin: Frau Marion Kuschke, Tel. 0331 6208550
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.hbpg.de.

  • Berlin

- Deutsches Historisches Museum: Das DHM informiert über die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Europäern. Zu den Sammlungsbereichen gehören Objekte der Alltagskultur wie Postkarten, Spielzeug, Köstüme, aber auch zeitgenössische Dokumente wie Zeitungen, Flugblätter, Propagandaschriften und Filme. Weiterhin beherbergt es eine Kunst-, Münz- und Militärsammlung.

12:00 und 15:00 Uhr
Über Leben. Fotografien von Thomas Hoepker und Daniel Biskup
Kurzführung

13:00 und 16:00 Uhr
Das XX. Jahrhundert - Menschen-Orte-Zeiten. Zwei Jahrzehnte Fotosammlung am Deutschen Historischen Museum
Kurzführung

15:00 Uhr
Vom Zeughaus zum Deutschen Historischen Museums - Anmerkungen zur Bau- und Institutionsgeschichte
Führung durch die Gebäude des DHM

Ansprechpartnerin: Frau Nicola Schnell, Tel. 030 203040

- Bröhan Museum, Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889-1939): Das Bröhan Museum ist eines der führenden Spezialmuseen für Jugendstil, Art Deco und die Berliner Secession. Sammlungs-Schwerpunkte sind Arbeiten des französischen und belgischen Art Nouveau, des deutschen und skandinavischen Jugendstils sowie Ensembles des französischen Art Deco. Das Bröhan-Museum ist Hort einer außergewöhnlich reichen Porzellansammlung bedeutender Manufakturen ebenso wie von Metall- und Glasarbeiten der wichtigsten Künstler und Firmen dieser Zeit, einschließlich der wegweisenden industriellen Produktion. Die Bildersammlung des Bröhan-Museums umfasst insbesondere Maler der Berliner Secession wie Hans Baluschek, Karl Hagemeister, Willy Jaeckel, Walter Leistikow und Franz Skarbina.

15:00 Uhr
Führung "Jugendstil und Art Deco"
Die Führung ist kostenlos (zzgl. Eintritt 6 Euro/erm. 4 Euro), Anmeldung nicht erforderlich.

Ansprechpartnerin: Frau Corinna Päpke, Tel. 030 32690600

- Alliierten Museum: In der Zeit von 1945 bis 1990 war die Stadt Berlin in vier Besatzungssektoren aufgeteilt, die von den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich verwaltet wurden. Der Standort des Museums befindet sich im Zentrum des ehemaligen US-Sektors. Die vom Museum übernommenen Gebäude sind Zeugnisse der amerikanischen und damit alliierten Präsenz in Berlin.

11:00-12:00 Uhr
"Von Schokoladenfliegern und Spionen": Eine Familienführung (deutsch) durch die Dauerausstellung für Groß und Klein(8-15 Jahre).Treffpunkt: Flugzeug auf dem Freigelände.

Ansprechpartnerin: Frau Uta Birkemeyer, Tel. 030 8181990
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.alliiertenmuseum.de.

- Werkbundarchiv - Museum der Dinge: Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge ist ein Museum der Produktkultur des 20. und 21.Jahrhunderts. Das Museum sammelt seit den 1970er Jahren designhistorisch bedeutsame Objekte sowie Archivalien und Gegenstände zur Dokumentation des von der Warenkultur geprägten, modernen Alltags.

14:00 Uhr
Auf Schönes, Kurioses und Kitschiges stößt man auch bei einer Führung im Kreuzberger Werkbundarchiv - Museum der Dinge.

Ansprechpartnerin: Frau Imke Volkers, Tel. 030 921 063-11/-22

- Stadtgeschichtliches Museum Spandau: Das Museum ist seit 1992 im Zeughaus der Zitadelle untergebracht. Der Schinkel-Schüler Carl Ferdinand Busse (1802-1868) hatte die Entwürfe für das von 1856 bis 1858 errichtete Gebäude erstellt. Im Erdgeschoss ist die Spandauer Geschichte in Grundzügen dargestellt: Naturraum und Besiedlung, Stadtentwicklung, Stadtherrschaft und Kommunalverwaltung, Handwerk und Gewerbe, Militärproduktion und Industrialisierung sowie das kulturelle Leben sind die Themen. Im Obergeschoss finden jährlich wechselnde Ausstellungen zur Stadtgeschichte statt.

10:00-17:00 Uhr
Die Zitadelle und ihre Geschichte kann erkundet werden. Neues gibt es auf Bastionen und Wällen zu entdecken, Museen, Ausstellungsbereiche und der Juliusturm stehen offen.

Ansprechpartner: Herr Theissen, Tel. 030 354 944 297

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