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Buchtipps Sonnenkönig

Rauschende Feste, eine opulente Architektur und eine Bildpropaganda, die seine Herrlichkeit stützte - so ist der Sonnenkönig Ludwig XIV. vielen im Gedächtnis. Daher haben wir ihm unsere aktuellen Empfehlungen gewidmet.

Benak © Cover Verlag Schnell + Steiner Quaeitzsch © Cover Deutscher Kunstverlag
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Hendrik Ziegler: Der Sonnenkönig und seine Feinde. Die Bildpropaganda Ludwigs XIV. in der Kritik, Michael Imhof Verlag 2010

Massiv hat Ludwig XIV. Kunst zu politisch-propagandistischen Zwecken eingesetzt; entsprechend ist er auf diesem Gebiet im In- und Ausland vehement und nachhaltig attackiert worden. Die Studie geht daher nicht nur der Frage nach, wie sich Ludwig XIV. während seiner langen Regierungszeit mit den Mitteln der bildenden Kunst hat darstellen lassen, sondern auch, wie und in welchem Umfang Anstoß an diesen künstlerischen Selbstdarstellungen des französischen Monarchen genommen wurde. weiterlesen

Katharina Benak: Schloss Sünching. Ein Gesamtkunstwerk des höfischen Rokoko in Bayern. Umbau und Neuausstattung nach Entwürfen von Francois de Cuvilliés d. Ä. (1757 - 1766), Verlag Schnell + Steiner 2009

Schloss Sünching im Landkreis Regensburg ist eines der kunsthistorisch bedeutsamsten Landschlösser Bayerns. Hinter der zurückhaltenden Fassade wartet die prächtige Welt des Rokoko, geschaffen nach Entwürfen des Architekten François de Cuvillies d. Ä.
Der Festsaal mit seinem kosmologischen Gesamtprogramm beeindruckt durch ein Deckenfresko von M. Günther und Wandstuckaturen von Franz Xaver Feichtmayr d. J. Höfische Eleganz bestimmt die Schlosskapelle mit dem Reliefaltar von Ignaz Günther. weiterlesen

Christian Quaeitzsch: »Une société de plaisirs« Festkultur und Bühnenbilder am Hofe Ludwigs XIV. und ihr Publikum, Deutscher Kunstverlag 2010

Die glanzvollen Feste, die Ludwig XIV. veranstalten ließ, prägen noch heute unser Bild vom Hof des Sonnenkönigs. Sie dienten vor allem der Repräsentation des Königs, wobei besondere Aufmerksamkeit dem Theater galt. Zugleich wurde auf die vielfältige Bewahrung und Vermittlung des Spektakels durch Bilder und Texte wert gelegt. Der vorliegende Band versammelt zehn Aufsätze zum Thema, die einen Bogen vom Beginn bis zum Ende des 18. Jahrhunderts spannen. Neben Hogarth werden mit Joshua Reynolds, Joseph Wright of Derby, Thomas Gainsborough und George Romney die prominentesten englischen Künstler des 18. Jahrhunderts in den Blick genommen. weiterlesen