Meldungen zum Kunstgeschehen

Eyes on Wien 2014

Vom 28. Oktober bis 30. November 2014 feiert die österreichische Hauptstadt nicht nur den Europäischen Monat der Fotografie, sondern auch das 175. Jubiläum des Mediums.

Im Gedenkjahr 2014 kristallisiert sich ein Schwerpunkt rund um die Auseinandersetzung mit historischen Themen heraus. Zeitgenössische Positionen, wie sie bei „Memory Lab. Photography Challenges History“ im MUSA zu sehen sein werden, sind genauso vertreten wie Dokumentarisches. Die Ausstellung zum Stadtalltag im ersten Weltkrieg im Wien Museum zeigt Fotos und Grafiken aus der Epoche.

Foto-Hotspot Brotfabrik
Für Kenner ist die Brotfabrik auf dem Gelände der ehemaligen Ankerbrotfabrik im 10. Bezirk als Ort mit Fotoschwerpunkt kein Geheimnis mehr. Gleich acht Schauplätze bieten an diesem Hotspot während des Festivals spezielle Fotoausstellungen: Die Gemeinschaftsausstellung »2D23« im OstLicht setzt einen Fokus auf installative, skulpturale Fotoarbeiten und die OstLicht Bibliothek zeigt mit »Travelling Eye« eine Fotoausstellung im Heftformat. Die Galerie Photon bringt in Kooperation mit der Fotogalerie Wien zeitgenössische Fotokunst aus dem ex-jugoslawischen Raum nach Wien. »Aftermath. Changing Cultural Landscape« ist als zweiteilige Ausstellung in beiden Galerien zu sehen. Im Schauraum 11/nullnull wird die Arbeitsweise des slowakischen Fotografen Anton Podstrasky dokumentarisch fortgeführt. VorAnker lenkt den Blick mit »Anecdotes and Photographs from the First Digital Cameras« auf die Anfänge der Digitalfotografie vor 20 Jahren und AnzenbergerGallery zeigt mit Robert Zhao Renhui und Ricardo Cases zwei Positionen, die sich mit dem Verhältnis zwischen Kultur und Natur beschäftigen. Eine Open-Air-Ausstellung präsentiert zeitgenössische afrikanische Fotografie, während im Loft 9.7 Innenarchitektur bei Roma zu sehen ist. Eine Übersicht zu allen Ausstellungen finden Sie auf der Website von Eyes on.